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Hafenfähren

HVV-Hafenfähre Linie 61Landungsbrücken - Neuhof und zurück.Tour durch den Hamburger Hafen mit Blick auf die Köhlbrandbrücke.

HVV-Hafenfähre Linie 62Sandtorhöft - Landungsbrücken, Brücke 3 - Finkenwerder und zurück.Schöne Elbfahrt über den Museumshafen, entlang am Övelgönner Ufer, auf die andere Seite der Elbe ins Alte Land.

HVV-Hafenfähre Linie 64 (Anschluss Linie 62)Finkenwerder - Teufelsbrück und zurück.Vom Elbwanderweg ins Alte Land mit dem HVV Bus 150

HVV-Hafenfähre Linie 73Landungsbrücken - Oderhöft und zurück.Zum Theater im Hafen, dem Gelände vom "König der Löwen", und weiter durch den geschäftigen Hafen. (Sa., So. kein Betrieb)

Elbfähre Cranz - BlankeneseCranz - Neuenfelde - Blankenese und zurück.Die romantische Elbquerung zwischen Blankenese und dem Alten Land

Mit dem entsprechenden HVV-Ticket für Bus und Bahn können auch die Hafenfähren benutzt werden.

Sonderfahrten, Veranstaltungen und weitere Infos.

Tipp: 5 Personen beliebigen AltersTageskarte ab 9.00 Uhr für 9,20 Euro Fahrradmitnahme möglich!

Mit den HADAG Hafenfähren ist es eine tolle möglichkeit den Hamburger Hafen zu erkunden. Seit 1888 fahren die HADAG Schiffe im Liniendienst durch den Hamburger Hafen. Heute tätigt die HADAG in Kooperation mit dem HVV den gesamten Fährverkehr im Hamburger Hafen. Mit dem entsprechenden HVV-Ticket für Bus und Bahn können auch die Hafenfähren benutzt werden. Das erste Schiff dieses Typs 2000, die "St. Pauli" baute die Schiffswerft Grube (heute SSB Spezialschiffbau Oortkaten) 1997. Mittlerweile befinden sich zwölf Schiffe des Typs 2000 in Fahrt. Von den Hamburgern zunächst misstrauisch beäugt, werden die Schiffe dieses Typs heute von den Hanseaten wegen ihrer Form liebevoll "Bügeleisen" genannt. Anders als bei den Traditionsschiffen befindet sich die Brücke bei den "Bügeleisen" achtern erhöht, so dass der Blick rundum frei ist. Gern genutzt werden diese Schiffe auch wegen ihrer übersichtlichen, hellen Fahrgasträume, dem ausreichenden Platz für Fahrräder und der breiten Rampen, durch die das Gedrängel beim Ein- und Ausstieg entzerrt wird. Die Kapitäne wiederum schätzen ihre Manövrierfähigkeit und ihre Sicherheit. Die Schiffe vom Typ 2000 sind mit zwei Maschinenanlagen ausgestattet und verfügen über je zwei Mini-Slide-Rettungssysteme. Über aufblasbare Rutschen können die Passagiere im Gefahrenfall innerhalb kurzer Zeit die Rettungsflöße erreichen. Mit dem Fährschiff-Typ 2000 hat die HADAG europaweit neue Standards gesetzt. Die Kapitäne der Fähren werden bei den Hamburgern auch gerne Käptän "Rums" genannt, weil sie oft so hart anlegen. Voraussichtlich 2009 wird der neue Anleger an der Elbphilharmonie erstmals bedient und 2011 soll ein weiterer Anleger in der HafenCity (Ecke Magdeburger Hafen/Baakenhafen) in Betrieb genommen werden. Die Prognosen weisen auf weitere Fahrgaststeigerungen in den kommenden Jahren, insbesondere wegen der erwarteten positiven Entwicklung Wilhelmsburgs durch die Internationale Gartenschau (IGS) und die Internationale Bausausstellung (IBA) im Jahr 2013. Start mit FernwehMal in ruhigem Fahrwasser fahrend, mal mit Stürmen kämpfend hat die HADAG ihre Stellung und Bedeutung für Hamburgs Verkehr auf der Elbe - und zeitweise auch darüber hinaus - vom Start weg bis heute behauptet.Stürmisch war es gleich in den ersten Jahren, da das Preisdiktat des Senats, die Neubauten und die hohen Abfindungen an die alten Fährpächter den Finanzplan der HADAG aus den Fugen geraten ließen. Geschickte Verhandlungen und der ungeheure Mut, das Unterfangen mit noch größeren Schiffen zu wagen, brachten die HADAG dann aber doch richtig in Fahrt und 1899 erstmals eine Dividende von zehn Prozent. Das wiederum förderte den Expansionsdrang des Unternehmens. Im Mai 1900 übernahm sie beispielsweise die Finkenwerder Linie und die beiden Raddampfer "Union" und "Harmonie". Die Bewohner Finkenwerders erhielten so eine zuverlässige Verkehrsanbindung an Hamburg im Zweistundentakt.Rückschläge gab es gleichwohl auch in diesen Jahren. Die Eröffnung des (alten) Elbtunnels 1911 beispielsweise zog einen Fahrgasteinbruch nach sich. Während im Januar 1911 noch 260.000 Fahrgäste die Hafenfähre genutzt hatten, waren es im Januar 1912 nur noch 38.000 - kein Wunder: die Fahrt mit der Fähre kostete 5 Pfennig, der Weg durch den Tunnel war umsonst.Die HADAG antwortete auf ihre Weise. 1914 kam mit der "Bürgermeister Burchard" auf der Finkenwerder Linie ein Dampfer zum Einsatz, der 572 Passagiere befördern konnte. Der Schiffspark der HADAG umfasste damals 55 Fährschiffe und sieben Jollenführer. Vier Jahre später wurde nach heftigen Diskussionen über die staatlichen Preisvorgaben die Stadt Hamburg alleiniger Aktionär. Ein zweites "Standbein" erhielt die HADAG, als ihr 1921 der Senat die Konzession für die "Große Hafenrundfahrt" übertrug. Dadurch verkleinerte sich der Betriebsverlust erheblich.1925 wurde mit der nach dem damals schon legendären langjährigen HADAG-Vorstand benannten "Jan Molsen" das erste Dieselmotorschiff auf Fahrt geschickt, um der neuen Entwicklung in der Schifffahrt nicht hinterherzufahren. An Wochenenden fuhr die "Jan Molsen" schon mal bis Cuxhaven. Die Höhepunkte der "Fernreisen" lagen im 20. Jahrhundert in den 50er Jahren, als die HADAG mit den Seebäderschiffen "Wappen von Hamburg" und "Bunte Kuh" Passagiere nach Helgoland und Sylt brachte, sowie Ende der 60er Jahre, als sie in Zusammenarbeit mit den schwedischen Lion Ferries den Sprung ins internationale Fährgeschäft wagte. In den frühen 80er Jahren war das Kreuzfahrtschiff "Astor" für die HADAG weltweit unterwegs, von deren Einsatz man sich neue Impulse erhoffte. Das kühne Unternehmen aber rechnete sich nicht und auch der Seebäderdienst und die Butterfahrten in die Ostsee brachten dem Unternehmen in den 80ern nur noch Verluste.

Die Hafenfähren

HADAG Linien

Quelle:www.hadag.de

Hafenfähren

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